TextMate – der Editor meiner Wahl

Bislang habe ich mit vim unter OS X gearbeitet, jedoch die mangelnde Integration in die Deskopumgebung vermisst. Vor kurzem bin ich dann nach einigen Zögern auf TextMate umgestiegen. Die Trialversion von Textmate hatte mich von Anfang an überzeugt, aber eigentlich wollte ich einer Open Source Software den Vorzug leisten. So probierte ich Smultron aus, doch konnte mich mit der eigenwilligen Oberfläche nicht anfreunden und vermisste auch einige Funktionen. So entschied ich mich entgegen meiner Prinzipien Abstand von Closed Source zu nehmen dann doch für Textmate. Die 39 Euro erwiesen sich als gut investiertes Geld: TextMate bietet alles, was ich mir von einem Editor wünsche und ich konnte ohne lange Einarbeitungsphase effizient sowohl an Websites, Java- und Ruby-Projekten, PHP-Scripts als auch an meinem Diplom arbeiten. Als besonders gelungen empfinde ich dabei die Integration von

\LaTeX{}

. Einzig bei PHP-Code innerhalb einer lstlisting-Umgebung gerät der Parser ins Straucheln und interpretiert den eingebetteten PHP-Code als

\LaTeX{}

, was dazu führt, dass der Parser nicht das Ende der lstlisting-Umgebung findet. Dadurch werden im folgenden sämtliche Autovervollständigungen und Fehlerkorrekturen einschließlich der Rechtschreibprüfung blockiert. Aber die für

\LaTeX{}

hinterlegte Grammatik kann zum Glück angepasst werden, so dass eingebetteter PHP-Code auch als solcher erkannt und geparst wird. Für Java und Python funktioniert das schon sehr gut. Ich werde mich demnächst intensiver damit befassen.

Textmate mit geöffneten Latexdokument

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